Wunder sind keine Zufälle!

Aktualisiert: 1. Mai

Oder: Hoffnung ist die Tochter der Hilflosigkeit

 

„Ich hoffe, es gibt keinen Krieg“

„Ich hoffe, am Wochenende scheint die Sonne.“

„Ich hoffe, dass es ihr/ihm bald wieder besser geht.“


 

Es gibt so vieles in unserem Leben, auf das wir keinen (direkten) oder nur sehr bedingt Einfluss nehmen können. Wir sind darauf angewiesen, dass sich die Umstände entsprechend ergeben/fügen.

Denn als Normalperson werden wir wohl weder einen Krieg heraufbeschwören noch einen solchen verhindern können. Und auf das Wetter haben wir definitiv keinen Einfluss. Zwar können wir uns einen Unterschlupf suchen, um uns vor Regen zu schützen, aber deshalb wird es nicht aufhören zu regnen!


Wir können uns also lediglich an die äußeren Rahmenbedingungen anpassen – und hoffen.

Ob dann das Erhoffte letztendlich so eintritt, können wir nicht beeinflussen – diesbezüglich sind wir völlig hilflos.


Auch darauf, ob ein Freund, Angehöriger etc. gesundet, haben wir (in der Regel) kaum einen Einfluss. Deshalb bleibt uns in vielen Fällen nichts anderes übrig, als zu hoffen. Und manchmal ist es ein Hoffen auf das sprichwörtliche Wunder. In solchen Fällen ist Hoffnung sehr wichtig.


 

Es gibt aber auch Situationen, in denen wir uns durch Hoffen in eine passive und somit hilflose Position begeben.


 

Nämlich immer dann, wenn es unmittelbar um uns selbst geht.

Wenn es darum geht, etwas zu bewegen, das in unserem Inneren stattfindet oder dort seinen Anfang nimmt.


„Ich hoffe, den richtigen Partner zu finden.“

„Ich hoffe, gesund zu werden.“


Wie oft warten wir hier auf das sprichwörtliche Wunder?!

Aber Wunder nehmen ihren Anfang IN uns!

Und um Wunder geschehen oder ihren Anfang nehmen zu lassen, braucht es nicht die Hoffnung, sondern den Glauben. Und zwar unerschütterlichen Glauben. Hoffen ist nicht glauben! Ich hoffe, dass dieses oder jenes passiert – ABER ich weiß es nicht. Glauben bedeutet: Ich weiß, dass es möglich ist! Ich weiß, dass es kommt – obwohl ich nicht weiß, WIE oder woher … aber ich weiß, DASS!


 

Glauben ist wie wissen,

nur ohne bereits die Ergebnisse sehen zu können.


 

Denn hätten wir bereits die Beweise, müssten wir weder hoffen noch glauben – dann wüssten wir es ja!


Beweise erhalten wir jedoch erst als Resultat, durch Prozesse, die durch den unerschütterlichen Glauben und die Zuversicht in Gang gesetzt wurden – es spielt jetzt erst mal keine Rolle welche Prozesse da genau ablaufen oder auf welcher Ebene.


Das Fehlen des bereits sichtbaren Resultates – also, das Wissen darüber, dass das Ergebnis auch eintritt – macht uns das wirkliche Glauben so verdammt schwer.


Diese Unsicherheit ruft den Zweifel und gegebenenfalls die Angst auf die Bühne.

Auch wenn wir die hier beschriebenen Grundprinzipien bereits hundertmal gehört und gelesen haben, auch wenn es für uns logisch und plausibel klingen mag, und auch wenn wir der Meinung sind „ja, das ist so!“, kommt dennoch in den meisten Fällen der Zweifel um die Ecke und fragt: „…aber funktioniert es denn auch bei MIR?“


 

Und somit berauben wir uns unserer eigenen Handlungs- und Gestaltungsfähigkeiten.


 

Es ist genau dieser Zweifel, der Hoffnung und den notwendigen Glauben voneinander unterscheidet. Die Angst, dass das erhoffte Resultat nicht eintreten könnte, beginnt uns zu lähmen. Und somit kommen wir nicht oder nur sehr schwer ins Handeln. Wir verfallen in eine Hilflosigkeit. Und wieder bleibt uns nichts anderes übrig … als zu hoffen.


Dabei sind es Glaube und gezieltes Handeln, mit denen wir so tiefgreifende Prozesse auslösen, deren Resultate sich dann als konkrete Situationen in unserem Leben zeigen – oder die ganz bewusst zur Heilung führen können.


Wir WISSEN nie vorher, ob es so kommt oder wie - in welcher Art oder auf welchem Weg - sich etwas zeigen wird. Wir sind uns nicht sicher, denn wir können nicht in die Zukunft schauen. Und deshalb zweifeln wir.


 

Und weil wir zweifeln, hoffen wir – statt überzeugt zu glauben.

Zweifeln aber verlangsamt Prozesse oder kann sie komplett neutralisieren.

 

Das erhoffte Ergebnis bleibt aus und der Zweifel sagt: „Siehst du, wusste ich’s doch.“ Der Zweifel hat also Recht behalten. Obwohl er es war, der maßgeblich am Ausbleiben des gewünschten Resultats beteiligt war!


Aber was wäre möglich, wenn der Zweifel anstatt alles anzuzweifeln – womit er Türen verschließt – mal mit Offenheit und Neugierde schauen würde, was passiert?

Wir begleiteten einen Mann, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt war. Nach einer „Umprogrammierung“ seiner Zellen schossen sowohl seine Leukozyten-Werte als auch die Hämoglobin-Werte plötzlich in die Höhe. Das erste Mal seit seiner Erkrankung versuchte der Körper, der Krankheit massiv etwas entgegenzusetzen. Sein Stuhl bekam wieder Farbe etc. etc. Medizinisch war das nicht erklärbar. Es fiel in die Kategorie: „Wunder".


Eine Klientin, die nach einem Jahr ergebnisloser Wohnungssuche wie aus dem Nichts plötzlich mehrere Wohnungen zur Auswahl hatte. Auch ein „Wunder“!?


Diese „Wunder“ waren nichts anderes als das Resultat von Prozessen, die durch den Glauben – also das Wissen, ohne die Beweise zu haben – und das entsprechende Handeln in Gang gesetzt wurden.


 

Wunder beginnen dann, wenn wir den Zweifel in Neugierde verwandeln.


 

Denn Neugierde und Offenheit öffnen Türen, anstatt sie zu verschließen. Wenn wir anfangen, entschlossen zu handeln. Überzeugt und im tiefen Vertrauen. Auch wenn wir nicht wissen, wann/woher und wie.

Denn „Wunder" nehmen ihren Anfang immer IN UNS und werden DURCH UNS ausgelöst.

Die Ergebnisse sehen wir erst später als Konsequenz. Dies ist eine Gesetzmäßigkeit!


Ich GLAUBE – also ich bin überzeugt –, dass dieser Text in einigen Lesern einen Bewusstseinsprozess auslösen kann. Und ich HOFFE, dass er in so vielen wie möglich diesen Funken auslöst, der das gewünschte „Wunder“ entzündet. Denn ich WEISS, dass es möglich ist – und zwar für jeden – und daran bestehen keine ZWEIFEL.



 

Wir helfen Dir gerne, den Zweifel in Neugierde zu verwandeln und z.B. mit Deiner Angst effektiv interagieren zu können.


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